Mit innovativen Bildungsangeboten in die Zukunft investieren

ddm hopt+schuler kooperiert künftig mit dem Leibniz-Gymnasium Rottweil

Rottweil. Nicht immer ist bei jungen Menschen hinreichend bekannt, welch attraktive „global player“ sie mehr oder weniger direkt vor ihrer Haustür haben. Am Montag konnten sich die Schüler des Wirtschaftskurses der Jahrgangsstufe 2 vom Leibniz-Gymnasium selbst ein Bild machen: Die ddm hopt+schuler GmbH und Co.KG, seit Jahren unter den besten 100 Unternehmen Deutschlands, zählt in ihrer Branche zu den Weltmarktführern. Nun haben das Leibniz-Gymnasium und der Kartelesegeräte-Spezialist miteinander eine Bildungskooperation geschlossen.

 

Die Zahl der Patente, die von Unternehmen aus dem Landkreis Rottweil jährlich neu angemeldet werden, kann sich mehr als sehen lassen. Nicht wenige davon gingen in den vergangenen vier Jahrzehnten auch auf das Konto der Rottweiler Firma ddm hopt+schuler. Mit innovativen Entwicklungen hat es das inhabergeführte Unternehmen an die Spitze im Bereich Kartenlesegeräte, Miniaturschalter und Ticketbearbeitungssysteme gebracht. Doch auch in Sachen Nachhaltigkeit und Energiemanagement geht die Firma neue Wege: Dank eigens auf den Standort abgestimmter Systeme arbeitet das Unternehmen emissionsfrei und hält zudem die Energiekosten konstant. Mit der nun geschlossenen Bildungspartnerschaft mit dem Leibniz-Gymnasium Rottweil setzt ddm hopt+schuler ebenfalls klare Zeichen für die Zukunft. „Wir wollen potenzielle Mitarbeiter von morgen schon möglichst heute kennenlernen“, betonte Geschäftsführer Karl-Rudolf Hopt. Dabei sei der Aspekt der demografischen Entwicklung nur ein Punkt, wenngleich für hiesige Firmen ein bedeutsamer. „Ein Unternehmen ist immer nur so gut wie die Menschen, die in ihm und für es arbeiten.“

Mit den historisch gewachsenen Schwerpunkten in Naturwissenschaften, Technik und Mathematik genieße das Leibniz-Gymnasium nicht nur einen sehr guten Ruf, sondern sei gerade deshalb auch als Partnerschule für sein Unternehmen prädestiniert gewesen, so Hopt. Und auch Schulleiter Wolfgang Mack teilte diese Einschätzung: „Unsere Abiturienten wählen überproportional häufig eine Studienrichtung im Bereich Technik und Ingenieurswesen.“ Die neue Bildungspartnerschaft, die für das Leibniz-Gymnasium bereits die achte mit Unternehmen aus der Region ist, biete den Schülern vor allem spannende Einblicke in die Praxis, wie sie im herkömmlichen Unterricht nicht möglich sind, betonte Wirtschaftslehrerin Silke Pach. So steht beispielsweise schon das erste

Gemeinschaftsprojekt für das Fach NWT an: Leibnizianer dürfen mit Hilfe des Rottweiler Unternehmens eine Dichtigkeitsprüfanlage bauen und auch konkrete Unterstützung, um Schülern zudem die Arbeit mit CAD-Programmen näherzubringen, stellte Geschäftsführer Hopt dem Gymnasium in Aussicht. Dies freute nicht zuletzt Bildungsberater Alexander Fritz, der auch diese Kooperationsvereinbarung mit der so genannten WIR-Urkunde der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg auszeichnete. „Das Engagement ist von beiden Seiten außerordentlich hoch“, lobte Fritz. Seiner Erfahrung zufolge sei dies alles andere als eine Selbstverständlichkeit.